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Gestaltung braucht Übung, ähnlich wie im Sport oder der Musik. Die unten aufgeführten Aufgabenstellungen liefern eine Hilfestellung dabei. Sie bauen nicht zwingend aufeinander auf und können unabhängig voneinander betrachtet bzw. bearbeitet werden.

Sketching

Nehmen Sie sich Gegenstände, die Sie im Haushalt finden. Zeichnen Sie diese aus unterschiedlichen Perspektiven und erhöhen Sie den Abstraktionsgrad, bzw. reduzieren Sie die Details stufenweise bis hin zu einem Icon.

Zeichenvorrat

Zeichnen Sie 30–50 Bildzeichen, die Ihnen spontan in den Sinn kommen – ohne Recherche. Achten Sie dabei nicht zu sehr auf thematische Zugehörigkeit.

Orientierung

Suchen Sie sich einen physischen Ort aus, den Sie in der letzten Zeit besucht haben (z.B. Urlaubsort, Lieblingsplatz, Bahnhof, Flughafen, …) und skizzieren Sie, welche Bildzeichen diesen Ort am besten für einen Fremden wiedergeben. Finden Sie 7–10 Motive.

Storytelling

Welches ist Ihr Lieblingsfilm oder Lieblingsbuch? Finden Sie Motive innerhalb des Mediums, die den Plot beschreiben. Visualisieren Sie mindestens drei der beschriebenen Bild­zeichen anhand festgelegter Attribute (z.b. plakativ, fein, weich, …).

Basics

Welche Zutaten gehören in Ihr Lieblingsgericht? Visualsieren Sie ihr Leibgericht anhand seiner Bestandteile. Nutzen Sie dazu nur Grundformen (Dreieck, Kreis, Rechteck). Kombinationen der Formen sind erlaubt.

Formstorming

Suchen Sie ein bekanntes oder gängiges Bildzeichen. Entwickeln Sie mindestens 12 gestalterische Varianten – bewerten Sie diese nach der Ausarbeitung.

Interaction

Entwickeln Sie ein Interface-Konzept für ihren Lieblingsladen – egal ob Café, Restaurant oder Geschäft. Wie lassen sich die Produkte visualisieren? Welche Bildzeichen brauche ich, um mich schnell auf dem Interface zurechtzufinden?

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